Systemischer Berater?!

Über mich

Foto von Sven Christian Puissant

Der Begriff systemischer Berater ist keine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung. Um so wichtiger ist es daher, dass Sie wissen, über welche Qualifikationen ich verfüge: Ich bin evangelischer Diplom-Theologe und arbeite hauptberuflich als ordinierter Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen im Kirchenkreis Bielefeld. Ich bin der Bezirksbeauftragte (Schulreferent) für den evangelischen Religionsunterricht an Berufskollegs in Bielefeld und unterstütze hier die Aus-, Fort- und Weiterbildung von evangelischen Religionslehrer*innen. Desweiteren unterrichte als Schulpfarrer evangelische Religionslehre am Carl-Severing-Berufskolleg für Handwerk und Technik. Dort bin ich auch ständiges Mitglied des schulischen Krisenteams und arbeite in der Prävention und Krisenintervention.
Freiberuflich arbeite ich als systemischer Senior-Gemeindeberater und Senior-Organisationsberater für die Gemeindeberatung der EkvW. Senior-Gemeindeberater bedeutet, dass ich erfolgreich eine 3,5 jährigen Langzeitfortbildung in systemischer Gemeindeberatung und systemischer Organisationsberatung (gemäß den Standards der GBOE in der EKD und der Deutschen Gesellschaft für Beratung e.V.) absolviert habe und über mehrjährige systemische Beratungserfahrung in verschiedenen Kontexten verfüge. Alle meine Beratungen werden supervidiert und evaluiert. Ich bin Mitglied der Kommission der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die Legislaturperiode 2026-2030 der Gemeindeberatung in der Evangelischen Kirche von Westfalen.
Zu meinem Portfolio gehören u.a. die Beratung von Personalplanungsräumen, die Begleitung von Vereinigungen und Fusionen, die Entwicklung von Stellenprofilen, Aufgabenkritik und -planung mit dem Aufgabenplaner der EKvW, Umgang mit kirchlichen Gebäuden und die Beratung bei Einsparmaßnahmen und Haushaltssicherung sowie die (Großgruppen-) Moderation von Veranstaltungen.

Sie lieben Zahlen? Ich auch!
6
Abgeschlossene Projekte
2
Aktuelle Projekte
18
Veröffentlichungen
Zukunft Kirche?!

Beiträge zum Weiterdenken

Totengedenken in der Gemeinde

In vielen Kirchen stehen Taufbäume mit Fotos der Täuflinge und/oder Friedenstauben mit Steckbriefen von Konfirmand*innen. Die Botschaft ist klar: Dies sind die neuen Gemeindeglieder bzw. die neuen Konfis. Herzlich willkommen! Alle paar Jahre kommen dann die Steckbriefe für die Presbyteriumswahlen dazu. Auch hier die Botschaft: wir gehören zur Gemeinde und …

Finanzielle Folgen des demographischen Wandels

In vielen Landeskirchen wird gerade auf die Bevölkerungsprognosen und den demographischen Wandel geschaut. Die bekannte Freiburger Studie von 2017 projektion2060 – Die Freiburger Studie zu Kirchenmitgliedschaft und Kirchensteuer kam zu besorgniserregenden Ergebnissen. Auch in der EKvW laufen in mehreren Kirchenkreisen Zukunftsprozesse, die sich mit der zukünftigen Personalausstattung der Gemeinden und …

Warum IPTs nicht die perfekte Lösung sind: Stichwort Arbeitszeiten

Landauf, landab, überall (jedenfalls in der Evangelischen Kirche von Westfalen) ist die Rede von IPT. IPT im Verständnis der EKvW bedeutet Interprofessionelles Pastoralteam. Gemeint ist damit, dass pastorale Aufgaben im konstruktiven Miteinander von Pfarrerinnen und Pfarrern sowie Diakonen und Gemeindepädagoginnen oder Mitarbeitenden aus Kirchenmusik und Verwaltung/Organisation wahrgenommen werden, also eine …